Beihilfe, Beitragsrückerstattung, die Genau-Für-Sie-Option: Für Beamte gelten eigene Regeln. Als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK) erkläre ich dir genau, was für dich zählt, in deiner Sprache statt in Paragraphen.
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Als Beamter oder Beamtenanwärter bekommst du Beihilfe: Der Dienstherr übernimmt einen festen Prozentsatz deiner Krankheitskosten, geregelt in der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) beziehungsweise der jeweiligen Landesbeihilfeverordnung. Wie hoch dein Satz ausfällt, hängt von deinem Status und deiner Familiensituation ab: als aktiver Beamter oder Beamtenanwärter meist 50 Prozent, mit mindestens zwei berücksichtigungsfähigen Kindern oder im Ruhestand oft 70 Prozent, für die Kinder selbst 80 Prozent. Den verbleibenden Anteil deckst du mit einer beihilfekonformen privaten Krankenversicherung ab, die genau zu diesem Prozentsatz passt. Eine Vollversicherung zahlt Leistungen doppelt, die dir die Beihilfe längst erstattet, eine zu knapp bemessene Police lässt dich auf Kosten sitzen. Die genaue Höhe unterscheidet sich zudem leicht je nach Bund oder Land. Ich rechne dir deinen konkreten Satz durch, bevor du irgendetwas abschließt. Ausführlich erklärt: Beihilfe verständlich erklärt →
Typische Aufteilung nach Personenkreis (Bundesregelung, vereinfacht):
Beispielwerte nach Bundesbeihilfeverordnung (BBhV), Regelungen unterscheiden sich je nach Bund/Land. Deinen genauen Satz klären wir im Gespräch.
Reichst du ein Kalenderjahr lang keine Rechnungen ein, bekommst du einen Monatsbeitrag zurück. Das ist keine Kulanz, sondern fest im Tarifwerk verankert: die Staffel wächst mit jedem weiteren leistungsfreien Jahr, bis zu drei Monatsbeiträgen ab dem siebten leistungsfreien Jahr in Folge. Wichtig und oft übersehen: Vorsorgeuntersuchungen und die professionelle Zahnreinigung zählen nicht als Leistungsinanspruchnahme, du kannst also zur Vorsorge gehen, ohne deine Rückerstattung zu gefährden. Reichst du dagegen eine einzige Rechnung ein, etwa für ein Rezept oder einen Arztbesuch, reißt das die Staffel für das ganze Jahr ab und du startest im nächsten Jahr wieder bei null. Gerade bei kleinen Beträgen lohnt es sich deshalb oft, erst durchzurechnen, ob sich das Einreichen oder das Verzichten mehr lohnt. Die genauen Werte hängen vom jeweiligen Tarif der Barmenia Gothaer ab, ich zeige dir im Gespräch, wie sich das bei deinem Vertrag konkret auswirkt. Ausführlich erklärt: Beitragsrückerstattung in der PKV →
Reichst du 12 Monate lang keine Rechnungen ein, wird ein Monatsbeitrag erstattet.
Mit jedem zusätzlichen leistungsfreien Jahr steigt deine Rückerstattung an.
Vorsorgeuntersuchungen und Zahnreinigung zählen dabei nicht als Leistung.
Im Studium hast du noch keinen Beihilfeanspruch, ein regulärer PKV-Vertrag lohnt sich meist noch nicht. Trotzdem lohnt es sich, schon jetzt zu handeln: Je länger du wartest, desto eher kann eine spätere Erkrankung den Einstieg erschweren oder verteuern. Mit der Genau-Für-Sie-Option der Barmenia Gothaer sicherst du dir für 1 EUR im Monat deinen heutigen Gesundheitszustand, unabhängig davon, was gesundheitlich noch passiert, bevor du in den Dienst eintrittst. Übst du die Option später aus, wechselst du ohne erneute Gesundheitsprüfung in den passenden Anwärter- oder Beamtentarif, zu den Konditionen von heute statt denen des späteren Zeitpunkts. Für viele Beamtenanwärter ist das der günstigste Schritt der gesamten Absicherung, weil er ein Risiko zu einem symbolischen Preis aus der Welt schafft, bevor es überhaupt entstehen kann.
„Am besten kümmerst du dich schon vor deinem ersten Diensttag, danach wird es unnötig komplizierter."
Ausführlich erklärt: Wie die Genau-Für-Sie-Option funktioniert →
Gesundheitszustand für 1 EUR/Monat einfrieren.
Wechsel in die Genau-Für-Sie Krankenversicherung für Beamtenanwärter, ohne neue Gesundheitsprüfung.
Nahtloser Übergang in die volle beihilfekonforme Absicherung.
Bei Angestellten gilt ein klarer Begriff: die Berufsunfähigkeit, geregelt über die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei Beamten läuft das anders, über die Dienstunfähigkeit, einen eigenen beamtenrechtlichen Vorgang nach Beamtenversorgungsrecht. Stellt der Dienstherr fest, dass du deinen Dienst dauerhaft nicht mehr leisten kannst, wirst du in den Ruhestand versetzt, unabhängig davon, was in deiner Versicherungspolice steht. Eine normale Berufsunfähigkeitsversicherung greift in diesem Fall nicht automatisch, weil sie an einen anderen rechtlichen Tatbestand anknüpft. Erst eine Dienstunfähigkeitsklausel sorgt dafür, dass die Versicherung auch dann leistet, wenn du wegen Dienstunfähigkeit und nicht wegen klassischer Berufsunfähigkeit aus dem aktiven Dienst ausscheidest. Gerade früh in der Laufbahn sind die Versorgungsansprüche oft noch gering, genau dann wiegt eine passende private Absicherung am meisten.
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Ausführlich erklärt: Dienstunfähigkeit statt Berufsunfähigkeit →
Ein Baustein in deiner Absicherung, der dafür sorgt, dass die Versicherung auch dann leistet, wenn du wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wirst, nicht nur bei klassischer Berufsunfähigkeit.
Ohne DU-Klausel sicherst du dich womöglich gegen etwas ab, das in deinem Berufsleben als Beamter so gar nicht eintritt. Mit DU-Klausel sicherst du dich gegen genau den Fall ab, der bei Beamten tatsächlich zählt.
Die konkrete Ausgestaltung ist individuell. Ob und wie eine Klausel zu dir passt, klären wir im persönlichen Gespräch.
Bei den ganz günstigen merkst du es meistens erst im Schadenfall, wenn nichts mehr passiert.
Ehrlich gesagt: nicht die billigsten. Für die PKV von Beamten liegt die Barmenia aktuell aber sehr günstig im Markt, bei guten Leistungen. Anders als bei „Öffnungsaktionen" mancher Anbieter, bei denen jeder ungeprüft aufgenommen wird, was langfristig zu Beitragssteigerungen führt.
Der Unterschied zeigt sich meist erst im Schadenfall. Ich berate dich lieber ehrlich, als dir das billigste Angebot zu verkaufen. Ausführlich erklärt: Seid ihr günstiger? →
Fehlt deine Frage? Schreib mir direkt, per WhatsApp oder über den Gesundheitsfragebogen.
Vertiefend im Blog: PKV für Beamtenanwärter · Anwartschaft für Soldaten · Vom Studium in den Dienst
Am besten schon vor dem ersten Diensttag, idealerweise während des Studiums über die Genau-Für-Sie-Option. So sicherst du dir deinen aktuellen Gesundheitszustand und musst dich später nicht über verpasste Fristen oder höhere Beiträge ärgern.
Eine Möglichkeit, sich für 1 EUR im Monat den heutigen Gesundheitszustand für die spätere private Krankenversicherung zu sichern, unabhängig davon, was gesundheitlich noch passiert, und ohne erneute Gesundheitsprüfung beim späteren Wechsel.
Als Beamter meist 50 %, mit mindestens zwei Kindern oder im Ruhestand oft 70 %, für berücksichtigungsfähige Kinder 80 %. Die genaue Höhe hängt von Bund/Land und deiner Situation ab, ich rechne sie dir konkret durch.
Nein. Vorsorgeuntersuchungen und die professionelle Zahnreinigung zählen nicht als Leistungsinanspruchnahme und schmälern deine Rückerstattung nicht.
Ja, vor einer regulären PKV steht eine Gesundheitsprüfung. Genau deshalb lohnt sich der frühe Einstieg über die Option. Wie es bei dir aussieht, findest du über den Gesundheitsfragebogen in wenigen Minuten heraus.
Nicht automatisch. Wird ein Beamter dienstunfähig geschrieben und in den Ruhestand versetzt, ist das ein eigener beamtenrechtlicher Vorgang und nicht dasselbe wie Berufsunfähigkeit. Damit die Versicherung auch bei Dienstunfähigkeit leistet, braucht es eine Dienstunfähigkeitsklausel. Ob sie in deinem Fall passt, klären wir persönlich.
Ein Baustein in der Absicherung, der dafür sorgt, dass die Versicherung leistet, wenn ein Beamter wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wird. Sie schließt die Lücke zwischen dem beamtenrechtlichen Begriff Dienstunfähigkeit und dem versicherungsrechtlichen Begriff Berufsunfähigkeit. Die Ausgestaltung ist individuell.
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